Satzung (Neu)

Satzung des Vereins „Freunde und Förderer des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Jena –
Jenaer Wirtschaftsingenieure“ e. V.

§1 Name, Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Freunde und Förderer des FBWirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Jena – Jenaer Wirtschaftsingenieure“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e. V.“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Jena.

§2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die praxisnahe Unterstützung der Forschung und Lehre in dem Fachbereich „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Fachhochschule Jena, der besonderen Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten der ausgebildeten Wirtschaftsingenieure zum Interessen und Informationsaustausch in Öffentlichkeit und Wirtschaft, insbesondere an Ausbildungseinrichtungen und in den Medien. Dieser Zweck wird insbesondere durch Unterstützung wissenschaftlicher Projekte und Veranstaltungen, durch Erwerb von Büchern, die Anschaffung technischer Geräte, die Finanzierung von Lehraufträgen, Gastprofessuren und Professuren, Ausstattung der Professuren sowie Maßnahmen zugunsten der Studierenden verfolgt. Darüber hinaus soll der Verein eine Plattform für die Verbindung ehemaliger Studierender zum Fachbereich sein. Dies durch Informationen Ehemaliger über die Tätigkeit des Fachbereiches, durch Veranstaltungen von Ehemaligentreffen usw.

(2) Dies erfolgt insbesondere durch fachbezogenen Interessen- und Informationsaustausch der Mitglieder des Vereins sowie durch die Förderung von Veröffentlichungen.

Die Förderung einer praxisnahen Ausbildung am Fachbereich
„Wirtschaftsingenieurwesen“ soll insbesondere gefördert werden durch:
das Sammeln von Anregungen für Diplomarbeiten,
die Vermittlung von Praktikaplätzen und Diplomarbeitsplätzen,
die Durchführung und Unterstützung von Exkursionen, Seminaren, Vorträgen oder ähnlichen Veranstaltungen,
die Durchführung von Projekten im Sinne des Satzungszweckes,
die Zusammenarbeit mit Interessenvereinigungen des In- und Auslandes, die gleichgerichtete Ziele verfolgen.

§3 Steuerbegünstigte Zwecke

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung in der jeweils geltenden Fassung.

(2) Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Ebenfalls erhalten die Mitglieder keine etwaigen Gewinnanteile. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Abfindungen, keine Kapitalanteile und auch keine Sacheinlagen zurück.

(3) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die seinem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(4) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz angemessener Auslagen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person und jede juristische Person werden, welche bereit ist, die Ziele des Vereins zu unterstützen und deren Tätigkeit und fachliches Interesse im Zusammenhang mit der an der FH Jena vermittelten Ausbildung zum/r Wirtschaftsingenieur/in steht.

(2) Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, welche die Zwecke des Vereins in besonderem Maße gefördert haben.

(3) Die Aufnahme eines Mitgliedes setzt dessen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vereinsvorstand voraus. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Die Entscheidung, auch die Ablehnung des Antrages, kann ohne Angabe von Gründen erfolgen.

(4) Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides eine schriftliche Beschwerde beim Vorstand einlegen. Über diese Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:
mit dem Tod eines Mitgliedes bzw. mit der Auflösung der juristischen Person;
durch freiwilligen Austritt;
durch Streichung von der Mitgliederliste;
durch Ausschluß aus dem Verein.

(2) Der freiwillige Austritt kann nur durch eine an den Vorstand gerichtete schriftliche Erklärung erfolgen. Er ist zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

(3) Durch Beschluß des Vorstandes kann ein Mitglied aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung seinen Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat. Die Streichung darf erst erfolgen, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate vergangen sind und der Beitragsrückstand nicht beglichen ist. Über die Streichung aus der Mitgliederliste ist das Mitglied zu informieren.

(4) Der Vorstand kann ein Mitglied, das in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstößt, dem Verein einen Schaden zugefügt oder sich unehrenhafter Handlungen schuldig gemacht hat, aus dem Verein ausschließen. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Beachtung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluß über einen Ausschluß aus dem Verein ist vom Vorstand zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen.

(5) Gegen den Ausschluß kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb eines Monates seit Zugang des Beschlusses schriftlich beim Vorstand die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Der Vorstand hat innerhalb von zwei Monaten ab Zugang des Einspruches die Mitgliederversammlung zwecks Entscheidung über den Ausschluß einzuberufen. Unterläßt der Vorstand die fristgerechte Einberufung der Mitgliederversammlung, ist der Ausschließungsbeschluß des Vorstandes wirkungslos.

§6 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Vereinsmitglieder sind zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet, dessen Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.

(2) Die Höhe des Jahresbeitrages für korporative Mitglieder kann abweichend von der des Jahresbeitrages für die übrigen Mitglieder festgelegt werden.

(3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§7 Vereinsorgane

(1) Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung;
der Beirat;
der Vorstand:

(2) Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in Vorstand und Beirat ist unzulässig.

§8 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus
dem Vorsitzenden;
dem stellvertretenden Vorsitzenden;
dem Schatzmeister;
dem Schriftführer;
einem studentischen Vertreter:

(2) Ein Mitglied des Vorstandes soll in der Regel ein Hochschullehrer des Fachbereiches Wirtschaftsingenieurwesen sein.

(3) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversarnm1ung einzeln in ihrer Funktion für jeweils zwei Jahre gewählt. Studentische Vertreter werden lediglich für ein Jahr gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

(4) Die gewählten Vorstandsmitglieder treten ihr Amt mit Beginn des der Wahl folgenden Monats an.

(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsperiode aus, so wählt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

(6) Jedes Mitglied des Vorstandes kann von der Mitgliederversammlung jederzeit ohne Angabe von Gründen abberufen werden.

(7) Die Mitglieder des Vorstandes können ihr Amt zum Ende eines Geschäftsjahres niederlegen, wenn sie dies mindestens sechs Monate vor Ende des Geschäftsjahres dem Vorstandsvorsitzenden schriftlich angezeigt haben. Aus wichtigem Grund kann das Amt sofort niedergelegt werden.

(8) Ein Vorstandsmitglied kann bei grober Amtspflichtverletzung oder Unfähigkeit zur Geschäftsführung oder sonstigem wichtigen Grund vorn Vorstand abberufen werden. Der Abberufene kann die Berechtigung der Abberufung binnen einer Frist von einem Monat durch eine eigens hierfür einzuberufende Mitgliederversammlung prüfen lassen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des abberufenen Mitgliedes. Nach der Entscheidung der Mitgliederversammlung oder bei Verzicht auf deren Entscheidung kann der Nachfolger bestimmt werden.

(9) Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende und sein Stellvertreter; jeder hat Alleinvertretungsmacht. Intern wird vereinbart, daß der Stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden von seiner Vertretungsmacht Gebrauch macht.

(10) Bei Rechtsgeschäften über 5.000,- DM sind der Vorstandsvorsitzende und sein Stellvertreter nur gemeinschaftlich zur Vertretung des Vereins berechtigt.

(11) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die der Genehmigung durch den Beirat bedarf.

§9 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. sofern sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem die folgenden Aufgaben:
Führung der laufenden Geschäfte des Vereines;
Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vereines;
Aufstellung eines Haushaltsplanes für ein jedes Geschäftsjahr spätestens bis Ende des dritten Monats des Geschäftsjahres;
Buchführung über Einnahmen und Ausgaben des Vereins;
Erstellung eines Jahresberichts bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres;
Abschluß und Kündigung von Dienst- und Arbeitsverträgen;
bei Bedürfnis Einstellung eines Geschäftsführers;
Beschlußfassung über die Aufnahme, Streichung und den Ausschluß von Mitgliedern;
Entscheidung über die vom Verein zu fördernden Mitglieder, Erstellung der Veranstaltungsprogramme, Überprüfung der vom Verein geförderten Vorhaben;
Zur Unterstützung bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben kann der Vorstand Arbeitsgruppen einrichten. Näheres regelt die Geschäftsordnung des Vorstandes.

(2) Bei nachfolgend aufgeführten Rechtsgeschäften bedarf der Vorstand der Zustimmung des Beirates:
Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von über 5.000 DM,
jegliche Art der Kreditgewährung oder -inanspruchnahme,
außerordentliche Zahlungen und Leistungen aller Art an Angestellte des Vereins, die über ein Monatsgehalt hinausgehen und die Auszahlung von Vorschüssen, die mehr als ein Monatsgehalt betragen.
Anstellung technischer oder sonstiger Mitarbeiter.

§10 Beschlußfassung des Vorstandes

(1) Der Vorsitzende des Vorstandes beruft die Vorstands sitzungen nach Bedarf, mindestens jedoch alle vier Monate ein. Die Ladung erfolgt schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung. Jedes Vorstandsmitglied kann unter Angabe der gewünschten Tagesordnung die Einberufung einer Vorstandssitzung verlangen. Der Vorsitzende leitet die Sitzung, bei seiner Verhinderung sein Stellvertreter.

(2) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens der Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so hat der Vorsitzende unverzüglich eine neue Sitzung des Vorstandes zu einem Zeitpunkt, der längstens zwei Wochen später liegen darf: mit einer Frist von einer Woche mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Ist in dieser Sitzung außer dem Vorsitzenden kein weiteres Mitglied anwesend, entscheidet dieser allein. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(3) Soweit in der Satzung keine anderen Mehrheiten festgelegt sind, werden die Beschlüsse des Vorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag.

(4) Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die zumindest Anträge und Beschlüsse wiedergeben muß. Protokollführer ist eine von dem Vorsitzenden beizuziehende Person oder ein von dem Vorsitzenden bestimmtes Vorstandsmitglied. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterschreiben. Jeweils eine Abschrift der Niederschrift ist den Mitgliedern des Vorstandes zuzuleiten. Nach Ablauf von drei Monaten seit Absendung des Protokolls ist die Anfechtung eines Beschlusses unzulässig. Der Absendungszeitpunkt ist vom Vorstand nötigenfalls durch eine entsprechende Bestätigung (z. B. Einschreiben) nachzuweisen.

(5) Beschlüsse können auch im Umlauf telefonisch, schriftlich oder telegrafisch gefaßt werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes damit einverstanden sind.

§11 Beirat

(1) Der Beirat besteht aus
dem jeweils amtierenden Dekan des FB Wirtschaftsingenieurwesen der FH Jena, der diese Position kraft Amtes bekleidet,
zwei Vertretern des Lehrkörpers des FB Wirtschaftsingenieurwesen, die vom Fachbereichsrat des FB Wirtschaftsingenieurwesen gewählt werden und möglichst keine Mitglieder des Fachbereichsrates sind,
zwei Mitgliedern des Vereins, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden,
zwei Vertretern der Wirtschaft, die nicht Mitglied einer Hochschule sein dürfen und die vom Vorstand auf Vorschlag des Beirates ernannt werden.

(2) Der Beirat ist auch besetzt und handlungsfähig, wenn keine bzw. nicht alle Mitglieder gem. (1) d) ernannt sind.

(3) Soweit Mitglieder nicht kraft Amtes, sondern durch Wahl bestimmt werden, beläuft sich die Amtsdauer auf drei Jahre. Im Hinblick auf die Wahlmodalitäten, den Amtsbeginn und Abberufungsmodalitäten gilt § 8 entsprechend

(4) Der Beirat hat neben den an anderer Stelle dieser Satzung aufgeführten Aufgaben den Vorstand bei Förderungs- und Unterstützungsmaßnahmen zu beraten und Vorschläge zu machen.

(5) Der Beirat wählt aus seinen Reihen den Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstand.

(6) Der Vorsitzende des Beirates beruft die Sitzungen am Sitz des Vereins bei Bedarf ein, mindestens jedoch zweimal im Jahr. Die Ladung erfolgt schriftlich mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung. Mindestens zwei Beiratsmitglieder können unter Angabe der gewünschten Tagesordnung die Einberufung einer Sitzung verlangen. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen. Bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Beiratsmitglied.

(7) Der Beirat ist beschlußfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so hat der Vorsitzende unverzüglich eine neue Sitzung des Beirates mit derselben Tagesordnung zu einem Zeitpunkt, der längstens drei Wochen später liegen darf, mit einer Frist von einer Woche einzuberufen. Ist in der Sitzung außer dem Vorsitzenden kein weiteres Mitglied anwesend, entscheidet dieser allein. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(8) Der Beirat faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(9) Über jede Beiratssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die zumindest Anträge und Beschlüsse wiedergeben muß. Protokollführer ist eine vom Vorsitzenden beigezogene Person oder ein vom Vorsitzenden bestimmtes Beiratsmitglied. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterschreiben. Jeweils eine Abschrift der Niederschrift ist den Mitgliedern des Beirates und dem Vorstand zum ausschließlich persönlichen Gebrauch zuzuleiten. Nach Ablauf von drei Monaten seit Absendung des Protokolls ist die Anfechtung eines Beschlusses unzulässig.

(10) Beschlüsse können auch im Umlauf telefonisch, schriftlich oder telegraphisch gefaßt werden, wenn kein Mitglied des Beirates widerspricht.

§12 Mitgliederversammlung

(1) Jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Ausübung des Stimmrechtes ist in der Mitgliederversammlung persönlich wahrzunehmen. Vertretung ist nicht zulässig.

(2) Die Mitgliederversammlung hat neben den an anderer Stelle dieser Satzung aufgeführten Aufgaben über die Belange des Vereins zu beschließen, insbesondere
Bestimmung der Richtlinien über die Fördertätigkeit und die Veranstaltungen des Vereins,
Wahl des Vorstandes;
Genehmigung des vom Vorstand vorgeschlagenen Maßnahmenprogramms;
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr;
Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes;
Entlastung des Vorstandes;
Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages;
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes; Wahl der Rechnungsprüfer;
Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
Beschlußfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluß des Vorstandes;
Ernennung von Ehrenmitgliedern.

(3) In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die. Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

§13 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung hat einmal jährlich, spätestens sechs Monate nach Ablauf eines Geschäftsjahres, stattzufmden. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein angegebene Adresse gerichtet ist.

§14 Durchführung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den Stellvertretenden Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom weiteren Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter. Bei der Wahl des Versammlungsleiters übernimmt das älteste anwesende Vereinsmitglied die Leitung.

(2) Bei Wahlen kann die Versammlungs leitung für die Dauer des \yahlganges und der vorangehenden Diskussion einem von der Mitgliederversammlung bestimmten Wahlausschuß übertragen werden.

(3) Die Art und Durchführung der Versammlung legt der Versammlungs leiter fest. Eine Abstimmung .muß schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(4) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig. Soll über eine Satzungsänderung oder über die Auflösung des Vereins abgestimmt werden., so muß mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(6) Beschlüsse werden im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist der Abstimmungsvorgang nach nochmaliger Aussprache zu wiederholen. Führt die erneute Abstimmung wiederum zu Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereines kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Bei einer Abstimmung über eine Satzungsänderung muß die zur Abstimmung stehende neue Satzungsformulierung den Mitgliedern mit der Tagesordnung zugesandt werden.

(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Protokollführer wird von dem Versammlungsleiter bestimmt. Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied sein. Das Protokoll soll Feststellungen enthalten über Ort und Zeit der Versammlung, Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

§15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden., beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand nach Bedarf einberufen werden. Eine Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat zu erfolgen., wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb eines Monats einzuberufen, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies beim Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragt. Für die Durchführung der außerordentlichen Mitgliederversammlung gelten die §§ 12 und 13 dieser Satzung entsprechend.

§17 Rechnungsprüfung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt alljährlich aus dem Kreis der Mitglieder zwei ehrenamtliche Rechnungsprüfer, die nicht Mitglied des Beirates oder des Vorstandes sein dürfen.

(2) Die Rechnungsprüfer haben den Jahresabschluß zu prüfen und ihre Feststellungen in einem Jahresbericht niederzulegen, der bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung und spätestens bis zum 30. September eines Jahres fertigzustellen ist.

§18 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§19 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 14 (6) festgelegten Stimmermehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt sein Vermögen nach Begleichung aller Verbindlichkeiten an die Fachhochschule Jena. Sie hat das Vermögen entsprechend § 2 dieser Satzung zu verwenden. Sollte dies unmöglich sein, muß sie – den Voraussetzungen der §§ 51 ff. Abgabenordnung entsprechend – das Vermögen zu eigenen Zwecken verwenden. Für andere als die für in § 2 genannten Zwecke darf die Fachhochschule Jena die Mittel nur verwenden, wenn das Finanzamt zuvor seine Einwilligung erklärt hat.